Gesundes Essen

 

7 einfache Tipps für ein - Gesundes Neues Jahr!

Die Rückkehr in einen gesunden Alltag ist nach all den Verlockungen der Feiertage trotz bester Vorsätze nicht immer ganz einfach. Die Weihnachtszeit – gemütliche Abende mit etwas zu viel leckerem Rotwein, ausgiebige reichhaltige Frühstücke, gefolgt von allen möglichen süßen Leckereien können uns ganz schnell in eine ungünstige Routine führen. Hier helfen einige kleine Tipps um wieder auf Kurs zu gelangen und in Schwung zu kommen.

 

1. Achte darauf echte Lebensmittel zu essen!

Was bedeutet das? Esst die Lebensmittel möglichst in ihrem natürlichen Zustand. Frisches nicht behandeltes oder weiterverarbeitetes Bio Gemüse und Obst besitzt besonders viele Antioxidantien, Vitamine, Mineralien und sekundäre Pflanzenstoffe. In der Kombination eigentlich alles was den gesunden Körper unterstützt. Es gilt täglich eine bunte Auswahl verschiedener Gemüse- und Obstsorten zu essen – gerne nach Saison. Prüfe doch mal die Auswahl auf deinem Teller! Möglichst 80% darauf sollte frisch oder leicht gekochtes Gemüse sein.

 

2. Reduziere länger haltbare Lebensmittel!

Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten in der Regel viel Zucker, isolierte Kohlenhydrate und minderwertige Fette, dafür wenig essentielle Nährstoffe und Vitalstoffe. Hier gilt in der Regel: Je länger die Haltbarkeit desto geringer der Frischegrad des Lebensmittels und somit geringer auch der Gehalt der noch natürlich vorhandenen Nährstoffe.  Versuche doch zukünftig möglichst Lebensmittel ohne Verpackung zu kaufen. Dabei schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe. Vermeidung unnötigen Verpackungsmülls und eine gesündere Ernährung für sich selbst.

 

 

3. Legt Wert auf gesunde Fette!

Gesunde Fette sorgen für ein natürliches Sättigungsgefühl und gehören zu den Hauptnährstoffen der menschlichen Ernährung.  Sie versorgen uns mit Energie und übernehmen im Körper wichtige Aufgaben. Da der Körper sie nicht selbst bilden kann, ist er auf die Nahrung angewiesen. Vorteilhaft sind die Omega-3-Fettsäuren. Sie sind eher entzündungshemmend und anderen Fettsäuren vorzuziehen. Gesunde Fette enthalten Avocados, Olivenöl, Kokosnussöl, Nüsse, Lachs, dunkle Schokolade, Chiasamen und Leinsamenöl. Ungesunde Fette, wie z.B. Margarine, Sonnenblumenöl oder Mayonnaise und besonders die sogenannten Transfette sollte man reduzieren oder ganz meiden. Transfette stecken in Frittiertem und Gebackenem, sowie z.B. Chips. Schaut auf die Etiketten der Lebensmittel „gehärtete Fette“ oder „teilweise gehärtete Fette“ sind unvorteilhaft. Überlegt Euch Alternativen und versucht z.B. Margarine durch Frischkäse zu ersetzen.

 

4. Verzichtet einmal bewusst auf  Zucker!

In sehr vielen Lebensmitteln ist Zucker enthalten. Nicht nur in Kuchen, Keksen oder Süßigkeiten, sondern auch in Salami, Suppen, Getränken oder Brot. Zuviel Zucker macht nicht nur dick und ruiniert die Zähne, sondern hat auch viele negative Auswirkungen auf den Körper. Er wird anfällig für Infektions- und Hautkrankheiten und fördert Konzentrationsschwäche und Energielosigkeit. Achtet einmal bewusst auf den Zuckergehalt in den Lebensmitteln, die ihr regelmäßig zu Euch nehmt und verzichtet auf diejenigen die Zucker enthalten. Und zwar alle Zuckerarten! Es erfordert einige Anlaufschwierigkeiten, lohnt sich aber. Wir nehmen ab und bringen unseren Körper in eine neue Balance. Zusätzlich können sich unsere Geschmacksnerven regenerieren und wir nehmen die natürliche Süße von den einzelnen Lebensmitteln wieder war. Einige Beispiele für den Alltag ohne Zucker wären: Esst Salat mit Olivenöl, den Saft einer frischen Zitrone und bei Bedarf Stevia. Lecker wäre hier auch unsere Spicy Lemonade mit Olivenöl. Die süßen Joghurts werden gegen Naturjoghurt ausgetauscht und mit frischem Obst ergänzt. Lecker sind auch TK Beeren. Wem dies anfänglich zu sauer ist der kann Stevia oder echte Vanille hinzufügen.

 

5. Trinkt ausreichend Wasser!

Mindestens 3 l Mineralwasser ohne Kohlensäure am Tag sollten es sein. Wasser ist eine elementare Säule für eine perfekte Gesundheit. Es ist das Lebenselixir unserer Erde und der Treibstoff des Organismus. Unser Körper besteht zu über 60% aus Wasser und alle Körperfunktionen sind von ausreichender Flüssigkeitszufuhr abhängig. So sorgt der Wasseranteil im Blut dafür, dass Sauerstoff und Nährstoffe zügig im Körper verteilt werden. Wasser beschleunigt den Abbau von Stoffwechselprodukten und schwemmt Schadstoffe aus dem Körper. Eine Dehydrierung wirkt sich leistungsmindernd aus, da die Zellen nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden. Unser Energielevel sinkt und wir fühlen uns müde und erschöpft. Unsere Konzentration und Leistungsfähigkeit nimmt ab. Also nicht vergessen:  Trinken, Trinken, Trinken! Um einen Energieboost zu erlangen. Oft verwechseln wir im Alltag Durst mit Hunger und greifen zum Snack obwohl wir eigentlich nur Wasser benötigen. Um dies zu vermeiden sollte das Wasser immer griffbereit neben einem stehen. Stichwort: Rituale schaffen! Es sollte zur allmorgendlichen Routine gehören sich das nötige Wasser bereit zu stellen, ob im Büro, Zuhause oder unterwegs. Gerne angereichert mit frischer Zitrone, Ingwer oder Minze.

 

6. Nehmt Euch Zeit für die Mahlzeiten!

In unserem stressigem Alltag nehmen wir uns wenig Zeit zum essen. Wir schlingen das Brötchen zwischen Tür und Angel hinunter oder kaufen uns nebenbei einen süßen Snack, wenn der Hunger uns überkommt. Essen dann hastig Ungesundes und zu viel davon. „Man snackt sich durch den Tag“. Genießt die Mahlzeiten in Ruhe. Nehmt Euch die Zeit, die es braucht, einmal abzuschalten und sich auf die Basics des Lebens zu konzentrieren. Schaltet bewusst Smartphones, Fernseher und Tablets aus und nehmt Euch Zeit offline. Plant drei regelmäßige Mahlzeiten am Tag ein. Bringt Familie und Freunde zusammen.

 

7. Esst in maßen und langsam!

Manchmal ist der Hunger so groß und das Angebot an Essen so lecker, dass wir Unmengen in uns hineinstopfen. Die Folgen sind Völlegefühl, Übelkeit und Bauchschmerzen. Unser Stoffwechsel ist überfordert und führt zu Trägheit und Energieverlust. Um dies zu vermeiden helfen schon die Tricks unserer Großmütter. Kleine Portionen nehmen. Nie zu viel auf einmal auffüllen. Und langsam essen! Durch langsames kauen wird im Mund mehr Speichel produziert, der die Nahrung bereits vorverdaut wodurch der Magen entlastet wird. Etwa eine Viertelstunde nach dem Essen setzt zusätzlich das Sättigungsgefühl ein.